Für Sie gelesen: Thinking Skills and Creativity

Für Sie gelesen: Thinking Skills and Creativity

Von: Maciej Karwowski , Dorota M. Jankowska, Jacek Gralewski, Aleksandra Gajda, Ewa Wiśniewska, Izabela Lebuda

Erschienen bei: Thinking Skills and Creativity, Volume 22, Dezember 2016

Darum geht’s: Auch wenn es bei der Ausprägung von Kreativität normalerweise keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, besitzen Männer eine größere Bandbreite an kreativer Begabung als Frauen. Laut dieser Kreativitätshypothese können Männer, stärker als Frauen, sowohl extrem hohe, als auch enorm niedrige Kreativität aufweisen.

Zwei Studien befassten sich mit dieser Annahme empirisch. Die erste Studie untersuchte über einen Zeitraum von zwei Jahren die kreative Begabung von rund 350 Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren. Die zweite Studie befasste sich mit der kreativen Begabung von etwa 3500 Menschen im Alter von 6 bis 46 Jahren und zu einem festgelegten Zeitpunkt.

Bei beiden Studien wurde derselbe Test verwendet.  Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen wurden die Daten jedoch mithilfe neuartiger Ansätze analysiert. Diese beliefen sich auf:

  • Modellierung latenter Wachstumskurven (Studie 1)
  • explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen (Studie 2).

So wurde bei beiden Studien und Altersgruppen eine größere Bandbreite bei der kreativen Begabung von Männern festgestellt. Dieses Muster bezieht sich allerdings nur auf Aspekte der kreativen Originalität und Unkonventionalität. Frauen hingegen weisen nach den Ergebnissen eine höhere Bandbreite bei der kreativen Anpassungsfähigkeit auf.


Header: Melanie Molata

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